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Bisher mussten Frauen die Moscheen durch Seiteneingänge betreten und in dunklen Ecken auf Emporen sitzen. Jetzt will das Religionsamt in Ankara die Diskriminierung beenden.Frauen sollen zum Moscheebesuch ermutigt werden und neben den Männern am Freitagsgebet teilnehmen dürfen. Das mächtige Religionsamt, Herr über die fast 80.000 Moscheen des Landes, will so gegen das Bild vom frauenfeindlichen Islam ankämpfen. Das ist eine ziemliche Revolution und noch sind die Reaktionen recht verhalten. Schließlich gehörte die Moschee jahrhundertelang freitags den Männern. Doch der Einfluss der Frauen im Islam wächst: In einigen Städte gibt es bereits weibliche Muftis.