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Erdöl, Gas, Kohle - fossile Energieträger sind noch immer der Garant für unsere globale Energieversorgung. Obwohl die Kohleverbrennung die Umwelt besonders belastet, steigt die Nachfrage nach dem schwarzen Brennstoff weltweit. Die USA und China belegen hier die Spitzenplätze. Das politische Argument für Kohle lautet meistens, man müsse sich bei der Energieversorgung unabhängig machen.Es geht aber auch um Gewinne, Steuereinnahmen und Arbeitsplätze, wie unser Bericht aus dem Bundesstaat West Virginia zeigt. Jedes Jahr werden hier rund 34 Millionen Tonnen Kohle aus dem Boden geholt - oder besser gesagt: aus dem Berg. Dabei wird nach und nach auf brachiale Art und Weise eine artenreiche Landschaft zerstört, die zu den ältesten Gebirgszügen der Erde gehört. Umweltschützer machen jetzt in West Virginia lautstark mobil gegen das sogenannte „Moutaintop Mining“, den Gipfelbergbau, und sehen sich mit einer starken Kohlelobby konfrontiert.