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Die Mega-Metropole Mexiko-Stadt steckt fast täglich unter einer Smogglocke. Die schlechte Luftqualität, verursacht von Millionen Pkws, über 100.000 Taxen und mehreren zehntausend Lastkraftwagen, belastet die Umwelt und die Bevölkerung. Jetzt soll der „Grüne Plan“ die Umwelt vom Smog entlasten.
Geplant sind Extra-Fahrspuren für emissionsarme Schnellbusse, Fußgängerzonen, eine neue U-Bahnlinie und ein weitverzweigtes Netz von Verleihstationen für Fahrräder. Und städtische Angestellte müssen einmal im Monat mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen.
Bürgermeister Ebrard hat sich mit seiner neuen Verkehrspolitik in Mexiko-Stadt nicht nur Freunde gemacht. Doch beim Weltklimagipfel in Kopenhagen erntete er große Begeisterung. Denn für ein Schwellenland ist ein solches Konzept bisher einzigartig. Und es gibt schon Interesse von anderen Städten.