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Laut internationalen Studien ist Peru eines der Länder, die am stärksten unter dem Klimawandel leiden: Naturkatastrophen, Schäden in der Landwirtschaft und Wassernot treffen das Land hart. Die Anden-Gletscher haben in den letzten 25 Jahren fast ein Viertel ihrer Substanz verloren. Das hat dramatische Folgen für die Wasserversorgung der Bevölkerung. Gleichzeitig bilden die Anden ein gigantisches Potential für Stromerzeugung aus Wasserkraft. Schon jetzt nutzt Peru dies zur Stromerzeugung: rund 60% der landesweiten Elektrizität stammen aus Wasserkraftwerken. Allerdings könnte es noch viel mehr sein - weite Teile des Entwicklungslandes sind noch gar nicht an das Stromnetz angeschlossen. Mehr als 5 Millionen Peruaner haben keine normale Energieversorgung.
Statt bei der Lösung dieses Problems auf herkömmliche Energiequellen oder Dieselgeneratoren zu setzen, baut eine Hilfsorganisation in abgelegenen Andenregionen Mikro-Wasserkraftwerke. So gehen Klimaschutz und wirtschaftlicher Fortschritt Hand in Hand.