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Die deutschen Verlage verkaufen von Jahr zu Jahr weniger Tageszeitungen und Zeitschriften. In den letzten 10 Jahren sind die Auflagen der Blätter von insgesamt 29 Millionen Exemplaren auf 23 Millionen zurück gegangen.Das bedeutet: Die Reichweiten sind kleiner geworden. Die Tageszeitungen werden immer häufiger online gelesen – und das kostenlos. Die Folge: die Unternehmen schalten immer weniger kostspielige Werbung in den Printausgaben, stattdessen werben sie im Internet. Aber die Werbeerlöse in den Online-Ausgaben können die Verluste in den gedruckten Zeitungen und Zeitschriften kaum ausgleichen. Was sollen die Verlage tun? Bleibt ihnen nur: Kosten senken, Redaktionen zusammenlegen, Stellen streichen? Oder können sie für ihre Online-Angebote vom Leser Geld verlangen? Fragen, denen MADE-IN-GERMANY-Reporter Holger Trzeczak nachgeht: ein Besuch bei den Redaktionen der "Financial Times Deutschland" und des "Capital", Zeitung und Zeitschrift des Hamburger Verlages Gruner und Jahr.