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Sie sind erster Eindruck und sollen Eindruck machen – die Empfangshallen der Unternehmen. Sie spiegeln das Selbstverständnis der Konzerne wider: mächtig, abschottend, repräsentativ oder transparent. Die jeweilige Architektur teilt dem Besucher die Rolle des Bittstellers oder des willkommenen Gastes zu.Dieses Hineingeleitetwerden in die Innenwelt der Machtzentralen ist auch Thema der neuen Serie. Wie erlebt der Besucher den Empfang, und wie soll er den Empfang aus Sicht der Unternehmen erleben? Die Reporter von Made in Germany wollen herausfinden, auf welche Weise DAX-Unternehmen mit ihren Empfangshallen ästhetisch Stellung beziehen.
Zum Auftakt hat Christian Pricelius die Commerzbank in Frankfurt am Main besucht. Entworfen wurde die Konzernzentrale der zweitgrößten Privatbank Deutschlands in den neunziger Jahren von Stararchitekt Norman Foster. Und das Unternehmen soll in einem guten Licht da stehen, wie Made in Germany herausgefunden hat – bei einem Rundgang durch das Portal mit dem Lichtdesigner Thomas Ende.